Orbison Roy – (Say) You’re my girl (jap.)
| A-Seite: | (Say) You’re my girl |
| B-Seite: | Sleepy hollow |
| Produkt: | Single mit Bildcover |
| Zustand Cover: | VG++ |
| Zustand Platte: | M- |
| Plattenfirma: | LONDON |
| Bestellnummer: | HIT 521 |
| Pressung: | jap. Pressung |
| Bemerkungen: |
1965
Roy Orbison (Roy Kelton Orbison), geboren am 23. April 1936 in Vernon, Texas, USA, gestorben am 6. Dezember 1988 in Hendersonville, Tennessee, USA, war ein amerikanischer Pop-, Rock- und Country-Sänger sowie Songwriter. Bekannt für seine drei Oktaven umfassende Stimme, sein müheloses Falsett und seine markante Sonnenbrille – die er 1963 auf einer Beatles-Tournee in England vergaß und seither nie mehr ohne auftrat. Bei Sun Records begann er als Rockabilly-Künstler, seinen internationalen Durchbruch erzielte er 1960 mit „Only the Lonely“ bei Monument Records. Von 1960 bis 1966 erreichten 22 seiner Singles die Billboard Top 40. 1963 tourte er als Headliner gemeinsam mit den Beatles durch England. Seine zweite Frau war die Deutsche Barbara Wellhöner aus Bielefeld, die er 1969 heiratete. Nach persönlichen Tragödien – sein erster Sohn starb 1965 bei einem Motorradunfall – geriet seine Karriere ins Stocken. Den Anstoß zum Comeback gab 1986 David Lynchs Film „Blue Velvet“, in dem „In Dreams“ prominent zu hören war. Am 30. September 1987 feierte Orbison mit dem legendären Konzert „Roy Orbison & Friends: A Black and White Night“ im Cocoanut Grove Nachtclub in Los Angeles seine Rückkehr – begleitet von Bruce Springsteen, Tom Waits, Elvis Costello, Bonnie Raitt, Jackson Browne und k.d. lang, die sich bewusst im Hintergrund hielten und ihm die Bühne liessen. Das schwarz-weiss gefilmte TV-Special wurde zu einem der bewegendsten Konzertdokumente der Rockgeschichte. Nach dem offiziellen Konzert spielten alle Beteiligten noch ein spontanes „geheimes“ Konzert für sich allein. 1988 folgte das Comeback mit den Traveling Wilburys – einer Supergroup mit George Harrison, Bob Dylan, Tom Petty und Jeff Lynne, die unter augenzwinkernden Pseudonymen als fiktive Halbbrüder auftraten, wobei Orbisons unverwechselbare Stimme als „Lefty Wilbury“ für jeden Musikkenner sofort erkennbar war. Nur wenige Monate später starb er im Dezember 1988 an einem Herzinfarkt. Bekannte Lieder: |





