Constantine Eddie – Das ist die Liebe der Matrosen (nur Cover)
| A-Seite: | Das ist die Liebe der Matrosen |
| B-Seite: | Eine Nacht in Monte Carlo |
| Produkt: | Bildcover |
| Zustand Cover: | VG++ |
| Zustand Platte: | — |
| Plattenfirma: | ARIOLA |
| Bestellnummer: | 35 249 |
| Pressung: | deutsche Pressung |
| Bemerkungen: |
1960
Eddie Constantine (Israel Constantine), geboren am 29. Oktober 1913 in Los Angeles, USA, gestorben am 25. Februar 1993 in Wiesbaden, war ein amerikanischer Schauspieler und Chansonnier jüdisch-russisch/polnischer Abstammung. Sein Vater Moses Konstantinovsky war 1904 als Opernsänger aus Russland emigriert und hatte sich in Los Angeles als Maurice Constantine niedergelassen; Israel folgte dem Vorbild des Vaters und strebte zunächst selbst eine Gesangslaufbahn an, ging für die Ausbildung nach Wien, kehrte ohne Karriere in die USA zurück und landete schliesslich in Paris. Dort wurde er durch seine Auftritte im Moulin Rouge vom Regisseur Bernard Borderie entdeckt und 1953 als draufgängerischer FBI-Agent Lemmy Caution besetzt – eine Figur, die der britische Bestsellerautor Peter Cheyney erfunden hatte und die Constantine in den nächsten Jahrzehnten in über einem Dutzend Filmen verkörpern sollte. Die Lemmy-Caution-Streifen mit Titeln wie „Im Banne des blonden Satans“ (1953) und „Dieser Mann ist gefährlich“ (1953) waren billig produziert und hatten vorhersehbare Handlungen – doch beim Publikum, besonders in Frankreich und Deutschland, zündeten sie sofort: 1955 war Constantine der meistgesehene Filmstar Frankreichs, und der Spiegel nannte ihn 1958 das „erste einmütig umjubelte Idol Nachkriegs-Jungdeutschlands“. Als Sänger feierte er 1955 mit dem Chanson „L’homme et l’enfant“ einen Erfolg von 200.000 verkauften Exemplaren; in Deutschland war sein grösster Musikhit „Schenk deiner Frau doch hin und wieder rote Rosen“. 1965 brach Jean-Luc Godard die Figur des Lemmy Caution in seinem Science-Fiction-Film „Alphaville“ bewusst auf: Constantine spielte dort einen älteren, müden Mann im Trenchcoat, verloren in einer futuristischen Welt – der Film gewann den Goldenen Bären der Berlinale. Constantine selbst behauptete später, er habe seine Schauspielkarriere nie ernst genommen und sich stets für einen Sänger gehalten; die Filmerei sei strikt des Geldes wegen gewesen. Seinen Lebensabend verbrachte er in einer Jugendstil-Villa am Wiesbadener Kurpark, wo er 1993 an einem Herzinfarkt starb. Bekannte Lieder: |





